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Mietpreise in NRW: Lohnt sich ein Hauskauf?

Immobilien kaufen Essen

Für viele Kaufinteressenten ist der Traum vom eigenen Haus in NRW in den letzten Jahren immer mehr zum Alptraum geworden und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Preise entwickeln sich seit langer Zeit nur noch in eine Richtung – nach oben. Und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Um auf Großstädte in NRW und den Umstand beispielsweise Immobilien zu kaufen in Essen näher einzugehen, muss man etwas in die Vergangenheit reisen.

Kleiner Exkurs in alte Zeiten

Ein Reihenhaus, das in den 1990er Jahren noch umgerechnet 100.000 Euro gekostet hat, liegt heute gerne mal bei einem Verkaufspreis von über 200.000 Euro. In Relation zum guten alten Sparbuch mit seinen kaum noch nennenswerten Zinsen entspricht dies einer jährlichen Rendite von rund 4%, allerdings kontinuierlich über die letzten 30 Jahre hinweg. Beim Sparbuch sind es mittlerweile nur noch Almosen, die gewährt werden, falls man nicht bereits Strafzinsen zahlen muss. Das bedeutet, wenn man damals den Wert auf seinem Sparbuch angelegt hätte, wäre heute nicht einmal ein neues Haus für den eifrigen Sparer drin, weil er nicht aufs „richtige Pferd“ gesetzt und nicht in eine Immobilie investiert hat.

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Mieten oft teurer als kaufen

Da das Mietpreisniveau in den zurückliegenden Jahren parallel und häufig sogar überproportional zum Kaufpreis eines Hauses angestiegen ist, wäre ein Hauskauf eindeutig die bessere Investition in die Zukunft gewesen. Viele Mieter ärgern sich, dass sie nicht direkt zum Hauskauf übergegangen sind.

Corona als Chance

Aufgrund der angespannten Marktsituation für Mietwohnungen, die analog auch auf zu mietende Häuser zutrifft, dürfte die aktuelle Lage noch weiter anhalten oder sich verschlimmern. Gründe dafür liegen unter anderem in der Politik, die jahrelang die Augen vor der Realität und dem Mangel an Wohnraum verschlossen hat, aber auch an fehlenden Möglichkeiten der Baumaterialbeschaffung für neu zu errichtende Objekte während der Corona-Krise, da viele Unternehmen und Produzenten von Baustoffen personelle und finanzielle Einbußen dulden, sogar Betriebsschließungen durch Insolvenz in Kauf nehmen mussten.

Auf den Zug aufspringen solange er noch rollt

Da zu erwarten ist, dass sich Neubauprojekte noch über die kommenden Jahre hinziehen werden bis wieder Normalzustand herrscht und neuer Wohnraum geschaffen wird, sollten sich findige Anleger jetzt intensiv damit beschäftigen, noch den Fuß in die Tür zu setzen, um die Krisensituation für ihren eigenen Vorteil zu nutzen. Anhand des Verlaufs der sich immer weiter aufblähenden Immobilienblase besteht zurzeit noch die Möglichkeit auf den „rollenden Zug“ aufzuspringen und von der Lage zu profitieren. Wer sich jetzt für einen Hauskauf entscheidet und die momentanen Konditionen vor einer weiteren Verteuerung nutzt, hat vor dem Platzen der Immobilienblase viel mehr Zeit Kapital anzusparen, um später potentielle Defizite durch Wertverluste auszugleichen.

https://www.ambition-personal.com/leben-mit-kindern-wohnung-oder-eigenes-haus/